12 von 12 :: Nr. 3 :: November 2015

Heute will ich bei 12 und 12 mal mein Monatsmotto „Rituale und Routinen“ ein bisschen mit beleuchten…

Ein schönes Ritual am Morgen ist der Blick auf den flow-365-Tage-Kalender, der bei uns an der Klinke der Badezimmertür hängt (damit ich tatsächlich auch dran denke)… Immer wieder schön:

inspiration : flow 365 tage kalender

inspiration : flow 365 tage kalender

Frühstück.. Da geht bei uns unter der Woche eigentlich jeder seiner Wege. Mann steht meist vor mir auf, richtet dem Bub ein Brot, der meist schon als erster auf gewesen und allein im Wohnzimmer beschäftigt ist. Ich versorge das Baby und wenn ich aufstehe ist der Mann bald schon außer Haus und ich richte Schulbrot fertig, nebenher mein (erstes) Frühstück meist im Stehen, das dann meist etwa so aussieht:

Malzkaffee und Schokobrot

Malzkaffee und Schokobrot

Eigentlich mögen wir es so morgens, ich glaub da kann jeder ganz gut für sich in seinem Tempo in den Tag starten. Vor allem ich bin wirklich kein Morgenmensch und schnell mal schlecht gelaunt, wenn man mich unausgeschlafen auf dem falschen Fuß erwischt…

Gut gelaunt in den Tag

Gut gelaunt in den Tag

Seit Baby und Schule bin ich aber doch etwas früher auf den Beinen und das ist auch gut so – so kommen wir weniger in Stress und sind bisher meist ganz gut in der Zeit, wenn es losgeht zur Schule (meist…) Und gut gelaunt in den Tag ist doch viel besser…

Schulweg

Schulweg

Da wir zum Kindergarten oft so auf den letzten Drücker los sind, hat sich schnell eingeschlichen, dass wir mit dem Auto gefahren sind… obwohl das nicht viel weiter als die Schule jetzt ist – muss ich zu meiner Schande gestehen.

Jetzt genieße ich die morgenliche Runde – mit Baby ist es so auch viel entspannter, meist schläft sie nochmal eine Runde im Tragesack oder staunt in die Welt. An jeder Querstraße die wir vom Berg runter laufen kommen noch mehr Kinder und Eltern dazu und so wird es dann auch zum Teil recht trubelig. Ich weiß noch nicht, ob ich das die ideale Lösung finde wenn unser Schulkind dann auch mal ohne lterliche Begleitung zur Schule gehen darf… Die Jungs sind so beschäftigt mit angeben, Sprüche klopfen und sich hin- und herschieben, ärgern etc. (jeder muss noch seinen Platz im Rudel finden…) – da ist wenig Aufmerksamkeit für Verkehr oder Uhr da….

Momentan rhythmisieren der Schul- und der Heimweg jedenfalls unseren Vormittag, sorgen dafür, dass auch ich meine Nase aus dem Haus stecke, helfen mir beim Loslass-Prozess und so bekomme ich wenigstens ein bisschen etwas mit vom großen Schulalltag…

Zuhause war der Plan aufzuräumen. Und ja, hier und da sah es dann auch wirklich besser aus. Hier beschleicht mich immer wieder die Erkenntnis, dass es wesentlich weniger zu tun wäre, wenn man gleich aufräumen oder abspülen täte.. Aber in der Realität bleibt schnell wieder alles liegen… Ganz schön mühsam. Alles auf abends zu schieben ist auch kein guter Plan. Da will ich gern was Schönes für mich machen (s.u.). Obwohl ich auch schon festgestellt habe, dass eine aufgeräumte Küche vor dem Schlafengehen und morgens dann sehr befriedigend sein kann….

abgewaschen

abgewaschen

Ja, ich arbeite dran.

Etwas, das wir seit kurzem auch mal wieder angehen, ist das Essen planen. Ich bin halt leider keine besonders begeisterte Köchin. Kann schon auch nett sein, aber ich wüsst halt immer 1000 Sachen die ich grad gern statt dessen machen will… Als der Sohn noch im Kindergarten war und da Mittag bekam, gab es für mich oft nur Brot den ganzen Tag bis ich dann nachmittags völlig ausgehungert war und froh wenn der Mann was gekocht hat, nachdem er von der Arbeit heim kam. Zustände! Ha. Naja. Auch hier hat die Schule wohl einen positiven Einfluss auf die Routinen in unserem Leben…

Ich muss kochen. Will. Denn ausgehungertes Kind und ausgehungerte Mama sind keine gute Kombination.

Heute gab es Kartoffel-Lachs-Auflauf. Oh ich hoffe sehr, dass sich das etwas einbürgern wird – dieses warme Mittagessen…

Kartoffel-Lachs-Auflauf

Kartoffel-Lachs-Auflauf

Danach Mittagspause. Das Schulkind ist ganz schön k.o. nach der Schule und auch meine Energiekurve sinkt erstmal … und so richtig Energie wie am Morgen kommt auch nicht wieder. Für die Mittagsroutine hab ich gemerkt ist es wichtig jetzt einen festen Ablauf einzuleben, damit auch geklärt ist, wann die Hausaufgaben gemacht werden  – bis zum Abend rauszögern ist halt auch doof. Schon jetzt ein leidiges Thema… Gibt immer viel Schönere Sachen zu machen.

Heute Nachmittag haben wir die Spiellandschaft fertig bemalt. In den Ferien durfte der Große bei der Großtante mit den Playmobilschäzten ihrer Kinder spielen und war ganz begeistert von den Felsenlandschaften. Wir haben sowas nicht und dem musste abgeholfen werden. Ich weiß, ich fand Playmobil als Kind auch immer toll zum Spielen. Aber das ganze Plastik stört mich.

Unsere Variante aus Zeitungspapier: Unterbau fest geknüllte Zeitungskugeln mit Malerkrepp befestigt, mit Zeitung bekleistert. Heute mit Acrylfarben bemalt.

Pappmaché-Landschaft

Spiellandschaft Rohbau

Jetzt bin ich mal gespannt, wie sie zum Einsatz kommt. Und ob da doch noch ne Lackschicht drüber soll?

Wenn ich Zeit hab strick ich grad gern mal paar Reihen zwischendurch.

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„Ein Schal fürs Leben“ – ein Brigitte Charity Projekt, da es sonst hier zu viel Text wird, könnt ihr das DORT nachlesen. Ich hab eine Kindervariante gestrickt und jetzt noch so viel übrig, dass ein Loop dazu kommt. Sehr schöne Merinowolle, die auch noch ein bisschen nach Schaf riecht und in der hin und wieder auch ein wenig Stroh hängt. Das mag ich ja sehr!

Abendroutine… Nicht immer schaffen wir ein gemeinsames Abendessen. Unsere Hungerrhyhtmen sind da etwas unterschiedlich und da wir jetzt mittags nicht mehr auf den arbeitenen Mann warten… Momentan hab ich das Gefühl geht es ganz gut. Noch etwas Spielen nach dem Essen und dann ins Bett… Ein sehr beliebtes Ritual beim Zähneputzen ist das „Erzählst du mir etwas aus deiner Kindheit“ oder, wenn mir grad nix mehr einfällt – eine erfundene Geschichte.

Im Bett lesen oder erzählen wir auch noch etwas und mit Glück schlafen dann beide Kinder ungefähr zur gleichen Zeit ein. Unser Baby hatte schon von Anfang an einen guten Tag-und Nachtryhthmus und so klappt das gemeinsame ins Bett bringen echt gut. Wie schön.

Zähneputzen

Das leidige Thema Zähneputzen

Noch eine Runde Spielen vor dem Schlafengehen

Angriff der Velociraptoren

Bepflanzte Mottenlöcher

Bepflanzte Mottenlöcher

Abends, wenn ich noch Kraft habe und nicht bei den Kindern mit eingeschlafen bin (oder ausnahmsweise mal einen Blogeintrag tippe), werkel ich gern noch an irgendwas kleinem, einfachem. Diese Mütze zu flicken hat richtig Spass gemacht, zumal die Mütze nun viel schöner ist als vorher, find ich…  An der Stelle sieht man ganz gut, wie zerfressen sie zum Teil war. Die Wolle war aber auch ein sehr dankbarer Stickuntergrund… Mal wieder was kleines zu Sticken war sehr schön (die intensiven Stickzeiten sind doch schon etwas her) Das Gelbe Wollgarn ist handgefärbt (Zwiebel) und das Weiße ein Wolle-Leinen-Gemisch, das einen feinen Glanz hat. Noch Schätze aus der Zeit von meinem ersten Stickkurs.

Jetzt muss ich mir aber auch angewöhnen früher ins Bett zu gehen – was mir als Nachteule eigentlich gar nicht entspricht. Aber mit nächtlichem Stillen und frühem Aufstehen leidet mein Schlaf doch etwas… und wie gesagt… meine Laune morgens….

Ich bin dann also mal im Bett….

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